Blog JK-17 - Digital Health Application Center GmbH
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dmac Blog

das dmac stellt sich vor

Wer bist du?

Eigentlich bin ich gelernter Arzt und versuche mich seit vielen Jahren zum „Digital-Mediziner“ weiterzubilden. Als Neurologe habe ich mich bisher insbesondere mit der Frage beschäftigt, wie Patienten mit Parkinson-Syndrom von neuen digitalen Tools profitieren können. Daraus entstanden einige Lösungen mittels tragbarer Sensoren, oder auch patient-Apps, die ich mit Kollegen am Universitätsklinikum Erlangen aus unterschiedlichen Disziplinen in früheren Forschungsprojekten entwickelt habe. Als wir dann die Translation in die Anwendung – um damit nachhaltig auch jeden Patienten zu erreichen – durchgeführt haben, sind wir über sehr viele Steine gestolpert, die in der eigentlichen, universitären Forschung nicht so ohne weiteres zu lösen waren. Daher hatten wir – gemeinsam mit der anwendungsnahen Expertise von Fraunhofer in den Jahren 2016-18 – also noch vor der Einführung des DVG – das dmac Konzept entwickelt.

Mittlerweile kümmere ich mich neben der eher als „Auftragsforschung“ zu verstehenden Leistung des dmacs auch um die universitär-akademische Entwicklung von neuen Bewertungs- und Evidenznachweisverfahren der digitalen Medizin. Dazu habe ich einen PEARL-Lehrstuhl des Landes Luxembourg bekommen, den ich gemeinsam mit der Universität Luxembourg, dem Luxembourg Institute of Health und dem Centre Hospitalier du Luxembourg auch mit einem europäischen Blick weiter gestalten kann.

 

Wie kamst du zum dmac?

Indem ich mir einen Stift genommen habe, und zusammengestellt habe, welche Unterstützung notwendig ist, um den letzten Weg der Produkt-Innovation bis zum erfolgreichen Markteintritt für „personalized HealthCare Services“ zu gehen.

 

Welche Rolle übernimmst du im dmac? Was macht dich aus?

In den ersten 2 Jahren war ich im dmac als Medizinischer Direktor für die inhaltliche Gestaltung des Unterstützungs- und Auftragsforschungsangebot verantwortlich. Mittlerweile darf ich die weitere Strategie und Geschäftsfeldentwicklung vom dmac begleiten.

 

Was ist deine Vision/Mission im Bezug aufs dmac und auf digital Health?

Die Digitalisierung verbessert die Kommunikation im medizinischen Versorgungsprozess zwischen allen participants – also patients, doctors, therapists, pharmacists, care service provider, technologies, hospitals, etc. Dadurch entstehen sehr viele Daten, die durch die verwendete Technologie „greifbar“ werden. Ich glaube, dass die neuen und immer besser werdenden Verfahren der Datenanalyse gemeinsam mit der zunehmenden Datenverfügbarkeit die medizinische Versorgung auf allen Ebenen verbessern können. Und weil dem so ist, werden wir uns darauf einstellen müssen, dass in wenigen Jahren kaum ein Patient behandelt wird, dessen Daten nicht sowohl für die optimierte Versorgung als auch für die Erforschung genutzt werden. Es gilt, alle Hürden und Gefahren durch verantwortliche Forschung zu erkennen und zu umschiffen, um das volle Potential mit bestmöglicher Transparenz und individueller Selbstkontrolle nutzen zu können.

 

Was war deine größte Herausforderung? Und was war bisher dein größter Erfolg?

Die größte Herausforderung ist dabei, die Interessen von allen Stakeholdern zu einen und v.a. die Sprache und das Selbstverständnis aller zu synchronisieren. Der größte Erfolg war das DVG und seine Rahmenbedingungen zu antizipieren und mit den Leistungen vom dmac zu verbinden.

 

Bitte teile uns noch einen kurzen Fun Fact über dich mit.

Ich rede manchmal etwas viel.